L’Assemblée générale du Réseau d’initiatives de journalistes se tiendra le 28 janvier 2017, à partir de 9 heures au Centre national de presse Norbert Zongo

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Publié le 28. Juni 2010

Die Geschichte des RIJ

2000 - 2003 Schirmherrschaft des DED

2000

- Traumatisiert vom Drama des „Radio Mille Collines“ in Rwanda 1994, beschließt Mélanie Djédjé, zu dieser Zeit Landesdirektorin des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Burkina Faso, mit ihrer Organisation einen Beitrag zur Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Medien Burkina Fasos zu leisten. 2000 initiiert sie eine Studie zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Journalisten im Land.

2001

- Eine Gruppe Journalisten findet sich zusammen, um sich in einem informellen Rahmen jeden letzten Freitag im Monat treffen. Sie wollen gemeinsam Fragen diskutieren, die mit ihrer Arbeit zusammenhängen. Eine Entwicklungshelferin, Inga Lohse, die für die Öffentlichkeitsarbeit des DED-Büros Burkina Faso zuständig ist, wird mit der Beratung der Gruppe betraut.
- Erste Fortbildung zu Grundlagen des Journalismus und der Informatik

2002-2003

- Die Fortbildungen werden gut angenommen. Die Nachfrage steigt, sodass die Entwicklungshelferin eine bessere Planung für notwendig hält.
- Medienberichterstattung über einige vom DED organisierte Veranstaltungen (Abschluss des Projekts in Dori,…)

2003-2006 Vorbereitung der Unabhängigkeit

2003-2005

- Eine neue Entwicklungshelferin des DED, Bettina Taraki, kümmert sich ausschließlich um die Medienförderung. Unterstützt wird sie dabei von einer Entwicklungsstipendiatin, Susanne Fuchs.
- Die Treffen des Netzwerkes werden reorganisiert und finden nun im Centre National de Presse Norbert Zongo statt
- Fortsetzung der Monatstreffen und spezifischerer Fortbildungen (Bildrechte, journalistische Ethik und Deontologie, Umgang mit Informationen)

2006

- Susanne Fuchs ersetzt Bettina Taraki als DED-Entwicklungshelferin für Medienförderung
- Ausarbeitung des ersten Strategieplans für das RIJ (2006-2008)
- Fortführung von Monatstreffen und thematischen Fortbildungen (journalistische Ethik und Deontologie, Investigativjournalismus, Erstellung und Bearbeitung von Blogs, Bearbeitung von Ton, Bildern und Text)
- Einführung von Kulturabenden, Thementagen

2007-2008 Öffnung gegenüber neuen Partnern

2007

- Produktionsreise mit zehn Journalisten und der Entwicklungshelfer nach Benin, Togo und Ghana im August 2007. Finanziert wurde die Exkursion mit Unterstützung des nationalen Büros für Kommunikation (Onatel), des DED und einem Eigenbeitrag der Teinehmer/innen
- Fortführung der Monatstreffen, der thematischen Fortbildungen, der Thementage und Kulturabende
- Freischaltung eines RIJ-Blogs

2008: Möglichkeit zur Formalisierung des RIJ

- Fortbildungs- und Produktionsreise mit zehn Journalisten und einer Entwicklunshelferin im März nach Abidjan. Finanziert wurde die Reise mit Unterstützung des Goethe-Instituts
- Produktionsreise nach Tougan zum Thema „La vie chère“ (Verteuerung der Lebenshaltungskosten)
- Produktionsreise nach Banfora, Sindou, an die Grenze der Elfenbeinküste, nach Orodara und Bobo-Dioulasso
- Fortführung der Monatstreffen, der fachlichen Weiterbildungen, der Thementage und Kulturabende
- Freischaltung der Website für das Netzwerk: www.rij-burkina.org
- Vollversammlung des RIJ (Bilanz des vorherigen Strategieplans und Einführung eines neuen Strategiepapiers, Möglichkeit zur Formalisierung des Netzwerks)
- Nach Susanne Fuchs übernimmt Aleksandra Leon den Posten der Beraterin Medienförderung des DED

2009: Das RIJ geht in großen Schritten voran

- Produktionsreise nach Kaya, Besuch von Radiosendern und Musikern
- Produktionsreise nach Pô, Besuch des Parks Nazinga und Überquerung der Grenze nach Ghana
- Vollversammlung des RIJ (Wahl einer neuen Steuergruppe und Annahme der Ordnung und internen Regelungen in Vorbereitung auf die Formalisierung)
- Fortbildung in Kaya „Sammeln und Verarbeiten von Informationen“
- Studien- und Austauschsreise nach Mali, Besuch von Ségou und Bamako
- Produktionsreise nach Gaoua, Besuch des Bürgermeisters von Gaoua und des Goldsucherdorfes in Richtung Kampti
- Kooperationen mit dem Goethe-Institut und der Deutschen Welle
- Weiterführung der Monatstreffen, fachlichen Fortbildungen und Thementage